Bewerb um das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen

Um den Feuewehrjugendgruppen der NÖ Feuerwehren im Alter zwischen 12 und 15 Jahren die Möglichkeit zu geben, das im Rahmen der Feuerwehrjugendarbeit erworbene Können öffentlich und im Vergleich mit anderen Feuerwehrjugendgruppen unter Beweis zu stellen, werden seit 1973 die Landesfeuerwehrjugendbewerbe (in Verbindung mit einem Zeltlager) veranstaltet. Mitglieder der Feuerwehrjugendgruppen, die die in den Bestimmungen vorgeschriebenen Leistungen erreichen, erhalten das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Bronze bzw. Silber. Die Landestreffen und -bewerbe der NÖ Feuerwehrjugend der Jahre 1976 (Perchtoldsdorf), 1988 (Laxenburg) und 1999 (Vösendorf) fanden im Bezirk Mödling statt, ebenso der 2. Internationale Feuerwehrjugend-Bewerb des CTIF 1979 (Perchtoldsdorf).

Im Bezirk Mödling finden seit 1973 jährlich Bezirksleistungsbewerbe der Feuerwehrjugend statt, seit 1981 sind diese mit einem Zeltlager der Feuerwehrjugend verbunden. Die mit Abstand erfolgreichsten Jugendgruppen bei den Bezirksbewerben stellen die Feuerwehren Perchtoldsdorf und Brunn am Gebirge. Erfolge auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene:

Landessiege

  • Perchtoldsdorf: 1974/Bronze, 2001/Bronze
  • Brunn am Gebirge: 1985/Silber, 1986/Silber
  • Brunn am Gebirge/Hennersdorf: 1992/Silber

Teilnahme an Bundesbewerben der Feuerwehrjugend

  • Perchtoldsdorf: 2000 (3. Platz), 2002 (2. Platz), 2006
  • Perchtoldsdorf/Brunn am Gebirge: 2010

Teilnahme an den Internationalen Feuerwehrjugend-Bewerben des CTIF

  • Perchtoldsdorf: 2001 (4. Platz), 2003 (7. Platz)

Bewerb um das Feuerwehrjugendbewerbsabzeichen

Um den Jugendfeuerwehrmännern/Jugendfeuerwehrmädchen (JFM) der NÖ Feuerwehren im Alter zwischen 10 und 12 Jahren die Möglichkeit zu geben, das im Rahmen der Feuerwehrjugendarbeit erworbene Können öffentlich und im Vergleich mit anderen JFM unter Beweis zu stellen, werden gleichzeitig mit den Landesfeuerwehrjugendleistungsbewerben die Bewerbe um das Feuerwehrjugendbewerbsabzeichen veranstaltet. JFM, die die in den Bestimmungen vorgeschriebenen Leistungen erreichen, erhalten bei diesem Einzelbewerb das Feuerwehrjugendbewerbsabzeichen in Bronze bzw. Silber.

Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold

Der Bewerb um das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold ist für die Mitglieder der Feuerwehrjugend im Alter vom beginnenden 15. Lebensjahr bis zum 16. Geburtstag eine Gelegenheit das vielseitige Wissen, das über mehrere Jahre in der Feuerwehrjugend erlernt und angeeignet wurde zu präsentieren. In diesem Bewerb erfolgt die Bewertung jedes einzelnen, auch wenn in einigen Aufgaben im Team zusammen gearbeitet wird.

Als Voraussetzung für das Antreten wurden neben der 16-stündigen Ersten Hilfe-Ausbildung auch feuerwehrfachliche Themen, die durch die Abzeichen Wissenstest in Gold bzw. Fertigkeitsabzeichen Melder und Feuerwehrtechnik, sowie die Kenntnisse der eigenen Feuerwehr, die durch die 3. Erprobung nachgewiesen werden, festgelegt. Damit der Einstieg in den Aktivdienst noch erleichtert wird, ist auch die Kenntnis über die Löschgruppe als Lerninhalt gefragt. Hier besteht die Chance für die Mitglieder der Feuerwehrjugend mit den in der Grundausbildung befindlichen aktiven Feuerwehrmitgliedern zusammen zu arbeiten, aber auch die bereits erfahrenen Feuerwehrmitglieder zum Wiederholen und damit gleichzeitig zur Festigung des Wissens einzubinden.

Wissenstest, Wissenstestspiel und Fertigkeitsabzeichen

Der Wissenstest und das Wissenstestspiel (für die unter 12-Jährigen) werden alljährlich auf Bezirksebene abgehalten, so auch im Bezirk Mödling. Gemäß ihrem Alter und Wissen können die Mitglieder der Feuerwehrjugend den Test bzw. das Spiel in verschiedenen Schwierigkeitsstufen absolvieren. Gefragt sind hierbei allgemeines Feuerwehrwissen, Kenntnisse über Dienstgrade und Gerätekunde.

Die Abnahme der Prüfungen für den Erwerb von Fertigkeitsabzeichen bzw. Fertigkeitsspiel-Abzeichen (für die unter 12-Jährigen) erfolgt auf Feuerwehrebene. Derzeit gibt es in Niederösterreich Fertigkeitsabzeichen bzw. Fertigkeitsspiele zu den Bereichen „Melder“, „Feuerwehrsicherheit und Erste Hilfe“, „Wasserdienst“ und „Feuerwehrtechnik“.

 

 

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