Mai 2011 

Wiener Neudorf

Im Industriezentrum NÖ Süd kam es am Donnerstag, dem 26. Mai 2011 aus bislang ungeklärten Umständen zu einem Brand. Als zuerst ein TUS-Alarm in der Bezirksalarmzentrale einging, dachte jeder an einen Routineeinsatz.

Der voll automatischen Brandmeldeanlage ist es zu verdanken, dass die Feuerwehr bereits in der Entstehungsphase des Brandes in einer Filteranlage alarmiert wurde. Disponent Georg Fröschl alarmiert um 14:20 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Wr. Neudorf zum Einsatz.

Da über den Feuerwehrnotruf mehrere Anzeigen über einen Brand eingingen, entschied Einsatzleiter HBI Walter Wistermayer, die Freiwillige Feuerwehr Mödling nachzualarmieren.

Am Einsatzort angekommen, standen eine Filteranlage sowie ein Förderband für die nicht verwertbaren Rückstände für einen Sägespänesilo in Brand. Ein Atemschutztrupp der Freiwilligen Feuerwehr Wr. Neudorf begab sich mit einem C-Rohr zur Öffnung des Förderbandes und begann, den Brand zu löschen.

Gleichzeitig wurde eine Löschleitung vom Tank 2 Wr. Neudorf zur Drehleiter Wr. Neudorf gelegt, um den Brand der 12m hohen Filteranlage von oben zu bekämpfen. In weiterer Folge begab sich ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Mödling mit einem C-Rohr zum Außenangriff vor.

Da die Messung mit der Wärmebildkamera an der Filteranlage keine größere Temperatur aufzeigte, wurde nach Rücksprache mit dem Brandschutzbeauftragten der Firma die Türe der Anlage geöffnet.

Diese befand sich allerdings am Dach. Daher musste ein weiterer Atemschutztrupp von außen über eine Leiter nach oben steigen. Um den Brandschutz gewährleisten zu können, wurde ein C-Rohr aufgezogen.

Auch diese Kontrolle verlief positiv. Somit konnte der Einsatz der beiden Feuerwehren nach rund 90 Minuten beendet werden. Insgesamt standen 10 Fahrzeuge mit 48 Mitgliedern im Einsatz.

Bildautor: FF Wr. Neudorf & Herbert Wimmer/Pressestelle BFK Mödling

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