Aug 2012 

7 Feuerwehren bei LKW Brand im Einsatz

Aus derzeit unbekannter Ursache kam es am 14. August 2012 auf der A21 kurz vor der Ausfahrt Heiligenkreuz (Bezirk Mödling) zu einem LKW Brand.

Foto: Feuerwehr Sparbach

Laut Aussage des aus Deutschland stammenden Lenkers hörte dieser einen lauten Knall im Bereich des Motors, worauf hin er sein Fahrzeug an den Straßenrand lenkte. Kurz darauf musste er seine LKW Kabine verlassen, da bereits Rauch aufstieg, der Fahrer blieb unverletzt.

Um 14:50 Uhr alarmierte die Bezirksalarmzentrale Mödling die Feuerwehren Sparbach, Sittendorf und Gaaden. Aufgrund unterschiedlicher Meldungen des Einsatzortes sowie der Angabe, dass es sich um einen Gefahrenguttransport handeln soll, wurden aus dem Bezirk Baden zusätzlich die Feuerwehren Alland und Heiligenkreuz alarmiert.

Bereits bei der Anfahrt konnte eine Rauchsäule wahrgenommen werden. Beim Eintreffen der Feuerwehr Sparbach an der Einsatzstelle standen die Zugmaschine sowie der Anhänger in Brand. Auch griff der Brand bereits auf Teile des angrenzenden Waldes über. Die Befürchtung, dass es sich um einen Gefahrenguttransport handelte, konnte rasch entkräftet werden, der Tankwagen war mit Flüssigkreide beladen.

Sofort wurde ein umfassender Angriff mit mehreren Hochdruckrohren und Schaumrohren gestartet. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten die Löscharbeiten teilweise unter umluftunabhängigem Atemschutz erfolgen.

In gewohnt guter Zusammenarbeit konnte der Brand des Fahrzeuges sowie des angrenzenden Waldes durch die Feuerwehren aus den Bezirken Baden und Mödling rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Kontrolle der Ladung mit Hilfe einer Wärmebildkamera

Zur Bergung des ausgebrannten Zugfahrzeuges wurde das Kranfahrzeug Mödling alarmiert. Desweiteren wurde die Feuerwehr Breitenfurt zur Unterstützung mit einer Wärmebildkamera angefordert. Mit Hilfe der Wärmebildkamera kontrollierte man, ob sich die Flüssigkreide durch den Brand erhitzt hatte, und somit eine Gefahr bei der Bergung darstellte. Die Messung zeigte jedoch keine bedenkliche Erwärmung des Ladegutes.

Als weiteres Sondergerät kam ein Tieflader zum Einsatz, auf welchen das ausgebrannte Zugfahrzeug mit Hilfe des Kran Mödling gehoben wurde. Der Abtransport des Anhängers wurde von einer Fachfirma durchgeführt.

Kurz nach 18 Uhr konnte der Einsatz für die über 50 Feuerwehrmitglieder der sieben eingesetzten Feuerwehren unter Einsatzleitung von OBI Heinrich Holzer beendet werden.

Bildautor: Lukas Derkits / Pressestelle BFK Mödling

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