Mrz 2009 

Schwierige Löscharbeiten bei Industriebrand

In der Nacht des 26. März 2009 wurde die Bezirksalarmzentrale Mödling telefonisch vom Firmen-Werksschutz über einen Kleinbrand am Areal eines Industriebetriebes in Wiener Neudorf verständigt.

Foto FF Wr. Neudorf

Kurz vor 1.00 Uhr alarmierte der Disponent der Alarmzentrale laut Alarmplan den 1. Zug der Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf. Beim Eintreffen des Tank 1 Wiener Neudorf wurde ein Brand der Außenisolierung einer Abgasverbrennungsanlage festgestellt. Daher wurde durch den Gruppenkommandanten des ersten Fahrzeuges Gesamtalarm für die Feuerwehr Wiener Neudorf angeordnet.

Die Schwierigkeit des Brandes bestand darin, dass sich die Abgasanlage in einer Höhe von rund 15 Metern befand und aufgrund der baulichen Gegebenheiten des Industriegebäudes nur sehr schwer zugänglich war.

Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Wiener Neudorf begab sich über eine Gebäudeleiter auf die Höhe des Brandes. Anschließend wurde ein C-Strahlrohr zum Trupp aufgezogen ehe dieser mit den ersten Löscharbeiten beginnen konnte.

Über die Drehleiter Wiener Neudorf wurde währenddessen ein zweites C-Rohr in Stellung gebracht um den Brand unter Kontrolle bringen zu können. Der Atemschutztrupp am Industriegebäude stellte fest, dass nicht die Abgasverbrennungsanlage brannte, sondern ein Holzbaugerüst welches für Revisionsarbeiten aufgestellt wurde.

Da die Drehleiter nicht nahe genug an die Holzteile fahren konnte, musste der Atemschutztrupp den gefährlichen Weg zum Brandherd nehmen. Zuvor mussten die Einsatzkräfte eine Leiter rauf zum Trupp bringen. Über diese stieg ein Mann hinab und konnte die Baugerüstteile entfernen.

Nachdem alles nochmals gekühlt wurde, konnte nach über 30 Minuten der Brand gelöscht werden. Eine Nachuntersuchung mit der Wärmebildkamera zeigte keine Gefahr. Anschließend konnten die 26 Mann mit ihren 6 Fahrzeugen unter der Einsatzleitung von HBI Günter Stift einrücken.

Bildautor: Herbert Wimmer/BFK-Mödling

 

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