Feb 2020 

FF Hinterbrühl

Ein CO-Unfall war Auslöser für einen Einsatz der Feuerwehr Hinterbrühl am Abend des 20.02.2020.

 

Eine Familie alarmierte um 18.33 Uhr Feuerwehr und Rettungsdienst, weil die Tochter bewusstlos im Badezimmer aufgefunden worden war.

 

Nachdem die Mehrbereichsmessgeräte der Feuerwehr bereits im Stiegenhaus einen erhöhten CO-Wert meldeten, ordnete Einsatzleiter HBI Ing. Franz Sittner eine Räumung sämtlicher Wohnungen an. Innerhalb kürzester Zeit konnte das Wohnhaus gemeinsam mit der Polizei Hinterbrühl evakuiert werden – alle Bewohner wurden im nahegelegenen Feuerwehrhaus untergebracht und versorgt.

 

Die Gaszuleitung zu dem Objekt wurde gesperrt. Das verunfallte Kleinkind wurde dem Rettungsdienst übergeben und in das Thermenklinikum Mödling gebracht.

Nach der Bestätigung, dass es sich um einen Kohlenmonoxid-Unfall handelt, wurden Atemschutztrupps ausgerüstet und ein Belüftungsgerät zum Einsatz gebracht. Nach der Belüftung des Wohnhauses kontrollierte die Freiwillige Feuerwehr Hinterbrühl gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Energieversorgungsunternehmens in sämtlichen Wohnungen die Schadstoffkonzentration. Nach Normalisierung der Werte konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

 

Die Feuerwehr Hinterbrühl war etwas mehr als zwei Stunden mit drei Fahrzeugen und 12 Mitgliedern im Einsatz.

Bildautor: FF Hinterbrühl

 

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