1867 Gründung der FF Mödling als Turnerfeuerwehr (erste Feuerwehr im heutigen Bezirk Mödling)
1869 Gründung der FF Gumpoldskirchen und der FF Perchtoldsdorf
1870 Die Feuerpolizeiordnung für Niederösterreich wird erlassen, sie ersetzt die Josephinische Feuerlöschordnung von 1782.
1870 Gründung der FF Laxenburg
1871 Gründung der FF Gaaden
1872 Gründung der FF Brunn am Gebirge (Turnerfeuerwehr), der FF Guntramsdorf, der FF Maria Enzersdorf, der FF Vorderbrühl-Klausen (1930 aufgelöst) und der FF Wiener Neudorf
1872 Gründung des Bezirksfeuerwehrverbandes (BFV) Mödling durch die oben genannten zehn Feuerwehren
1872 - 1873 1. Obmann des Bezirksfeuerwehrverbandes (Bezirksfeuerwehrkommandant): Franz SCHINER (Hauptmann der Turnerfeuerwehr Mödling)
1873 Gründung der Feuerwehren Achau, Biedermannsdorf, Gießhübl, Kaltenleutgeben, Münchendorf (Achau, Kaltenleutgeben und Münchendorf gehörten damals noch nicht zum Mödlinger Bezirk)
1873 - 1888 2. Obmann des Bezirksfeuerwehrverbandes: Josef KAUDELLA (Sprecher des Turnvereins Mödling)
1874 Gründung der FF Hinterbrühl
1874 Abhaltung des VI. NÖ Landesfeuerwehrtages in Mödling; 32 Feuerwehren nahmen daran teil.
1875 Gründung der FF Vösendorf (damals nicht Mödlinger Bezirk)
1876 Abhaltung des VIII. NÖ Landesfeuerwehrtages in Mödling 266 Feuerwehren nahmen daran teil.
1879 Die Feuerwehren des BFV Mödling nehmen an den Feierlichkeiten anlässlich der Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares in Wien teil.
1880 Gründung der FF Hennersdorf (damals nicht Mödlinger Bezirk)
1883 Gründung der Fabriksfeuerwehr Druckfabrik Guntramsdorf (erste Betriebsfeuerwehr im Bezirk)
1885 Gründung der FF Sulz-Stangau
1888 - 1896 3. Obmann des Bezirksfeuerwehrverbandes: Heinrich EGGENDORFER (FF Guntramsdorf Ort)
1888 Der BFV Mödling erhält neue Statuten.
1888 Gründung der FF Sittendorf
1889 Gründung der FF Sparbach
1891 Erste Dampfspritze im Bezirk (FF Mödling)
1891 Inbetriebnahme eines Feuerwehr-Telephonnetzes im Bezirk (mehrere Alarmierungslinien)
1892 Gründung der FF Weissenbach
1897 - 1916 4. Obmann des Bezirksfeuerwehrverbandes: Carl MÜLLER (FF Mödling)
1897 Gründung der FF Dornbach
1899 Gründung der FF Laab im Walde (damals nicht Mödlinger Bezirk)
1902 Gründung der FF Breitenfurt (damals nicht Mödlinger Bezirk)
1904 In Mödling wird die erste Hochdruckwasserleitung und Hydrantenanlage des Bezirkes errichtet.
1910 Der BFV Mödling zählt 983 Mitglieder
1912 Die Fabriksfeuerwehr Richard Klinger in Gumpoldskirchen erhält eine der ersten automobilen Motorspritzen in Niederösterreich
1916 - 1925 5. Obmann des Bezirksfeuerwehrverbandes: Daniel KUNST (FF Guntramsdorf)
1922 Gründung der FF Grub (letzte Ortsfeuerwehr im heutigen Bezirk)
1925 - 1949 6. Bezirksfeuerwehrkommandant: Anton RACHENZENTNER (FF Mödling)
1926 Die Bezirksverbandsstatuten werden geändert
1927 Eine neue Feuerpolizeiordnung für Niederösterreich wird erlassen
1928 In der Technisch-gewerblichen Bundeslehranstalt in Mödling findet ein Sonderkurs zur Ausbildung von „Feuerwehrführern" statt.
1929 Der BFV Mödling umfasst 24 Feuerwehren mit 963 Mann.
1934 Spaltung der FF Sulz-Stangau in die FF Sulz und die FF Wöglerin-Gruberau (1968 wieder fusioniert)
1938 Sämtliche Gemeinden des Bezirkes werden an Wien angeschlossen
1939 Das reichsdeutsche Gesetz über das Feuerlöschwesen tritt in Österreich in Kraft. Damit werden in weiterer Folge die Feuerwehren als Vereine aufgelöst und als „gemeindliche Einrichtungen" geführt.
1939 - 1954 Die Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes unterstehen dem Oberkommando der Wiener Berufsfeuerwehr, werden jedoch keine „Feuerschutzpolizei-Einheiten", sondern bleiben Freiwillige Feuerwehren.
1945 Die deutschen Rechtsvorschriften werden in Österreich aufgehoben, damit tritt in Niederösterreich wieder die Feuerpolizeiordnung von 1927 in Kraft. In den folgenden Jahren bis 1950 konstituieren sich sämtliche Feuerwehren des Bezirkes wieder als Vereine.
1949 - 1969 7. Bezirksfeuerwehrkommandant: Josef MAYER (FF Mödling)
1951 Die Bewerbsgruppe der Fabriksfeuerwehr Richard Klinger aus Gumpoldskirchen belegt bei den 1. Niederösterreichischen Landesleistungsbewerben in Haag den zweiten Platz.
1954 Im Bezirk Mödling sind 38 Löschfahrzeuge vorhanden. Erster Katastropheneinsatz der Feuerwehren des Bezirkes beim Donauhochwasser in Zeiselmauer, Muckendorf und Tulln. Die FF Weissenbach erreicht bei den 4. Niederösterreichischen Landesleistungsbewerben in Stockerau in der Wertungsklasse „Bronze A - Wiener Randgemeinden" den ersten Platz, die FF Mödling in der Wertungsklasse „Bronze B - Wiener Randgemeinden" ebenfalls den ersten Platz wie auch die Fabriksfeuerwehr Richard Klinger aus Gumpoldskirchen in der Klasse .Betriebsfeuerwehren . Wiener Randgemeinden..
1956 Die FF Mödling wird bei den 6. Niederösterreichischen Landesbewerben in Waidhofen an der Ybbs Landessieger in der Wertungsklasse „Bronze Klasse B".
1958 Beim 1. Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold erreicht FKDTSTV Viktor Nöstinger von der Fabriksfeuerwehr Richard Klinger aus Gumpoldskirchen den ersten Rang.
1967 Die FF Mödling rüstet sich als einer der ersten Feuerwehren Niederösterreichs mit Funkrufempfängern aus.
1970 Das Niederösterreichische Feuerpolizei- und Feuerwehrgesetz (NÖFFG) tritt in Kraft und ersetzt die Feuerlöschordnung von 1927. Die Feuerwehren werden Körperschaften öffentlichen Rechts.
1970 - 1976 8. Bezirksfeuerwehrkommandant: OSR Ernst WURTH (FF Guntramsdorf)
1971 Der Bezirk umfasst 30 Feuerwehren mit 1.160 Mitgliedern (963 Aktive, 197 Reservisten). Es wurden 924 Einsätze bewältigt.
1972 In Gießhübl, Gumpoldskirchen, Guntramsdorf, Mödling, Perchtoldsdorf und Wiener Neudorf werden die ersten Feuerwehrjugendgruppen gegründet.
1973 Die ersten Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerbe finden in Gießhübl statt
1973 Die Feuerwehrjugend Perchtoldsdorf gewinnt als erste Gruppe des Bezirks die NÖ Landesfeuerwehrjugendleistungsbewerbe (im Bewerb Bronze).
1974 Die ersten Bezirksfeuerwehrleistungsbewerbe finden in Wiener Neudorf statt.
1976 - 1982 9. Bezirksfeuerwehrkommandant: Johann FOIST (FF Laxenburg)
1977 Die Stadt Mödling wird ein eigener Abschnitt, der Bezirk ist nun in zwei Abschnitte (Mödling-Land, Mödling-Stadt) unterteilt. Zuvor gab es nur einen Abschnitt mit acht Unterabschnitten.
1982 Der Bezirk umfasst 30 Feuerwehren mit 1.593 Mitgliedern (1.249 Aktive, 175 Reservisten, 169 Feuerwehrjugend). Es wurden 2.427 Einsätze bewältigt.
1982 - 1994 10. Bezirksfeuerwehrkommandant: Dr. Karl STEININGER (FF Hennersdorf)
1986 Die noch heute gültige Bezirkseinteilung wird geschaffen: Drei Abschnitte (Möding-Industriezone, Mödling-Stadt, Mödling-Wienerwald) und acht Unterabschnitte.
Erweitertes BFKDO 1986 Erweitertes Bezirksfeuerwehrkommando 1986: Sitzend v. l.: BR Florian Breis, OBR Dr. Karl Steininger, VI Horst Heigl, BR Werner Rachenzentner Stehend v. l.: ABI Franz Koternetz, ABI Martin Wlaschitz, HV Manfred Stix, ABI Joachim Giebner
1988 Alle Feuerwehren des Bezirks sind von Florian Mödling aus per Sirene alarmierbar
1991 Aufstellung einer Tauchgruppe im Bezirk
1994/95 Der Landesfeuerwehrrat genehmigt die Aufnahme von Frauen bzw. Mädchen in die Niederösterreichischen Feuerwehren. Seitdem gehören auch im Bezirk Mödling Frauen bzw. Mädchen den Feuerwehren an.
1994 - 1999 11. Bezirksfeuerwehrkommandant: Florian BREIS (FF Sulz im Wienerwald)
BFKDO 1997 Bezirksfeuerwehrkommando 1997: BR Franz Koternetz, VI Manfred Stix, OBR Florian Breis
1996 Der Bezirk umfasst 31 Feuerwehren mit 1.871 Mitgliedern (1.494 Aktive, 225 Reservisten, 152 Feuerwehrjugend). Es wurden 3.805 Einsätze bewältigt.
1999-2011 12. Bezirksfeuerwehrkommandant: Franz KOTERNETZ (FF Brunn am Gebirge)
2008 Der Bezirk Mödling umfasst 30 Feuerwehren mit 2.012 Mitgliedern (1.553 Aktive, 277 Reservisten, 182 Feuerwehrjugend). 4.343 Einsätze wurden bewältigt.
seit 2011 13. Bezirksfeuerwehrkommandant: Ing. Richard FEISCHL (FF Gumpoldskirchen)

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Informationen zum Sachgebiet Feuerwehrgeschichte

Text und Photoauswahl: BI Mag. Dr. Christian K. Fastl (FF Hennersdorf) Bezirkssachbearbeiter Feuerwehrgeschichte

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FF Gießhübl, FF Sparbach
Menschenrettung auf der Autobahn

FF Sparbach

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