Jän 2013 

144 - Notruf NÖ stellt neues Alarmierungssystem vor

Der bevorstehende Probebetrieb des neuen Einsatzleitsystems in der Feuerwehralarmzentrale Mödling wurde nun auch den Kommanden und Sachgebietsleitern der Ortsfeuerwehren des Bezirkes näher gebracht. Projektleiter und Kommandant der FF Mödling BR Peter Lichtenöcker sowie Notruf NÖ Geschäftsführer Christof Constantin Chwojka konnten den verantwortlichen Funktionären die zukünftigen Möglichkeiten und bevorstehenden Änderungen präsentieren. Die wichtigste Neuerung war, dass sich mit dem geplanten Starttermin am 20. Jänner 2013 für den Einsatzbetrieb der einzelnen Feuerwehren nichts ändern wird. Erste merkbare Verbesserung ab der ersten Alarmierung ist, dass es schon viel mehr Informationen über den Einsatz geben wird und sich die anrückenden Kräfte schon besser vorbereiten können.

"Vor allem in der Administration werden sich für die Verantwortlichen in den Ortsfeuerwehren viele Verbesserungen und neue Möglichkeiten ergeben." skizziert Chwojka die zukünftigen Vorhaben, welche Zug um Zug zur Verfügung gestellt werden. Das Bearbeiten der Alarmerreichbarkeiten jedes einzelnen Mitglieds, die Online-Erstellung der eigenen Alarmpläne, abgestimmt auf jedes einzelne Objekt mit Einbindung der Nachbarfeuerwehren, aber auch die mobilen Services begonnen mit Aus- und Einrückemeldungen bis hin zu Positionsanzeigen für den Einsatzleiter jedes Einsatzmittels geht die mittelfristige Planung." beschreibt Chwojka beispielhaft die unzähligen neuen Möglichkeiten.

"Durch die riesige Anzahl an neuen Werkzeugen, haben wir uns in der Bezirksalarmzentrale entschlossen ab nächster Woche Sirenen- und Pageralarmierungen für alle Feuerwehren duchzuführen, um alle neuen Systeme optimal ausnutzen zu können." erklärt Peter Lichtenöcker den weiteren Projektablauf. "Das neue System bietet jetzt schon Unmengen an Information, Einsatztaktik und Sicherheit betreffend. Meine bestehenden Mitarbeiter, welche zukünftig das neue System bedienen werden, werden nun seit Wochen geschult und trainieren tagtäglich, damit der Servicelevel und die Alarmierung noch besser und effizienter wird.", so Lichtenöcker stolz.

"Das Arbeiten in einem gemeinsamen Einsatzleitsystem von Feuerwehr und Rettungsdienst bietet immense Vorteile, vor allem im Bereich des Daten- und Informationsaustausches, am Stand der Technik von heute." sind beide Projektverantwortliche überzeugt. "Dies bringt nicht nur den Feuerwehren neue ungeahnte Unterstützung, sondern vor allem den Hilfesuchenden - unseren Bürgern - das, woran wir alle arbeiten: die beste Hilfe, rasch und ohne Verzögerung!" Diese Überzeugung konnte auch von den anwesenden Feuerwehrfunktionären geteilt werden. Sichtlich beeindruckt, aber auch erfreut über die vielen Neuerungen, wurde noch bis in die Nachtstunden intensiv weiterdiskutiert

 

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