Okt 2011 

Brand in Heizraum unter Atemschutz mit C-Rohr bekämpft

Ein Hausbewohner bemerkte am 11. Oktober 2011 einen Brandgeruch in seinem Haus. Als er sich auf die Suche begab, stellte er fest, dass Rauch aus dem hinteren Bereich des Gebäudes drang.

Der Mann verständigte die Nachbarn und diese alarmierten die Feuerwehr. Mittels Handfeuerlöscher unternahm er die ersten Löschversuche.

Um 20.50 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Gumpoldskirchen von der Bezirksalarmzentrale mittels Sirene und Personenrufempfänger zu einem Zimmerbrand alarmiert.

Am Einsatzort angekommen, stellte Einsatzleiter OBI Christian Fröhlich fest, dass es sich um einen Brand in einem Heizraum handelt.

Der Atemschutztrupp drang in den Keller mit einem C-Rohr vor und begann mit der Brandbekämpfung. Da das gesamte Gebäude verraucht war, wurden zeitgleich zur Brandbekämpfung zwei Hochleistungslüfter in Stellung gebracht.

Zur Ausleuchtung des Innenhofes stellten die Feuerwehrmänner Lichtfluter auf. Durch das effiziente Vorgehen konnte der Brand rasch gelöscht werden.

Mittels Wärmebildkamera konnten die letzten Glutnester lokalisiert werden. Das gleichzeitig alarmierte Rote Kreuz brachte den Hausbewohner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Spital.

Der Hund "Frederik", der sich zum dem Zeitpunkt des Brandausbruches im Haus befand, wurde durch die Feuerwehrmänner entdeckt und ebenfalls mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zum Tierarzt gebracht.

Bürgermeister Ferdinand Köck kam zur Einsatzstelle und überzeugte sich vor Ort von dem Einsatzgeschehen. Der Bezirksbrandermittler der Polizei und der Kommandant LFR Ing. Feischl Richard nahmen noch vor Ort die Untersuchungen zum Hergang des Brandausbruches auf.

Die Feuerwehr Gumpoldskirchen rückte mit 23 Mann und 4 Fahrzeugen um 22 Uhr 45 wieder ein.

Bildautor: Lukas Derkits, Florian Schützenhofer, Bernhard Singer/BFK Mödling

 

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