Dez 2008 

Nächtlicher Brandeinsatz für die Feuerwehr Brunn am Gebirge

Am Sonntag, 7. Dezember um 4 Uhr 36 wurde die automatische Brandmeldeanlage eines Geschäftes im Einkaufszentrum "SC17" in Brunn am Gebirge ausgelöst. Die Bezirksalarmzentrale Mödling alarmierte daraufhin die Freiwillige Feuerwehr Brunn zu dem Schuhfachgeschäft in der Hubatschstrasse. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr war eine Polizeistreife vor Ort und erkannte, dass es sich um einen Brand handelt. Diese Information wurde über die BAZ Mödling der Feuerwehr Brunn mitgeteilt.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich das erste Fahrzeug der Feuerwehr Brunn bereits auf der Anfahrt. Sofort nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle rüsteten sich die Feuerwehrmänner mit Atemschutzgeräten aus um in das dicht verrauchte Objekt vorzudringen. Die Schiebetüre des Haupteingangs war schon teilweise ausgehängt und öffnete sich daher nicht automatisch durch den Brandalarm. Auch das manuelle Öffnen war in der Erstphase nicht möglich. So konnte die Tür nur ein kleines Stück aufgedrückt werden und der Atemschutztrupp musste unter schwierigen Bedingungen durch den Spalt in das Objekt vordringen.

Die weiteren Einsatzkräfte verschafften sich einen Zugang über die Lieferanteneingänge und Fluchttüren auf der rückwärtigen Seite des Objektes. Der eigentliche Brand konnte im Haupteingangsbereich festgestellt werden und wurde von einem Atemschutztrupp mittels Hochdruckstrahlrohr gelöscht. Aufgrund des dichten Rauches war lange Zeit unklar ob sich der Brandherd in der Zwischendecke des Geschäftes weiter ausgebreitet hatte.

Erst nach dem die Haupteingangstüre entriegelt wurde und manuell geöffnet werden konnte war eine Brandrauchentlüftung mittels Hochleistungslüftern möglich. Mit der Wärmebildkamera suchten die Einsatzkräfte nach möglichen Glutnestern - konnten aber nach intensiver Kontrolle Entwarnung geben.

Die Brandursache ist unklar. Selbst der Brandursachenermittler der Polizei konnte unmittelbar nach dem Einsatz noch keine genaue Ursache feststellen.

Insgesamt waren 3 Atemschutztrupps mit 2 Hochdruckschnellangriffeinrichtungen im Einsatz. Nach zwei Stunden konnten die 29 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Brunn am Gebrige unter der Einsatzleitung von HBI Fritz Gollob wieder einrücken.

 

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