Feb 2008 

3 Feuerwehren kämpften im IZ NÖ Süd gegen LKW-Brand

Gegen 9.00 Uhr des 13. Februars 2008 wird der Betriebsfeuerwehrkommandant der BTF-Rewe, Herr Johann Kop durch einen lauten Knall bei der Arbeit gestört. Beim Blick aus seinem Fenster konnte er einen LKW-Brand im IZ NÖ Süd, Straße 3 / Höhe Rewe Süd und Nord wahrnehmen.

Unverzüglich wird über den Notruf 122 die Meldung an die Bezriksalarmzentrale Mödling abgesetzt mit der Zusatzinformation, dass der LKW eine ätzende Flüssigkeit geladen hat. Um 9.07 Uhr werden die Feuerwehren Biedermannsdorf, Laxenburg und Wr. Neudorf zum LKW-Brand alarmiert.

Noch während des Anfahrtsweges rüsten sich jeweils ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Biedermannsdorf und Wr. Neudorf aus. Am Einsatzort angekommen wurde sofort mit der Brandbekämpfung mittels C-Rohr vom RLF-Biedermannsdorf begonnen. Gleichzeitig lokalisierte der Atemschutztrupp Wr. Neudorf mit der Wärmebildkamera den genauen Brandherd am LKW und holte die Schadstoffdatenblätter aus dem Führerhaus.

Binnen kürzester Zeit zeigten die Löschmaßnahmen Wirkung und der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden. Es stellte sich schnell heraus, dass die Bremsanlage des LKW überhitzt war.

Während der Löscharbeiten wurde von der Schadstoffgruppe Wr. Neudorf festgestellt, dass der LKW eine Formaldehydlösung (Stoffnummer 2209) geladen hat. Hierbei handelt es sich um einen ätzenden, entzündbaren, flüssigen Stoff. Durch das schnelle und richtige Eingreifen von BTF-Kommandant Kop konnte schlimmeres verhindert werden. Mit 9 Feuerlöschern von durchschnittlich 12 kg konnte er in der Erstphase das Übergreifen auf den LKW-Aufbau verhindern.

Die Einsatzleitung hält Rücksprache mit dem Atemschutztrupp

Nach rund 90 Minuten konnten alle Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von Kommandant HBI Günter Stift wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken. Insgesamt standen 53 Mann und 9 Fahrzeuge im Einsatz.

Bildautor: Wimmer/BFK

 

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