Mai 2017 

Am 16. Mai um 09:08 Uhr wurde die FF Gumpoldskirchen zu einem TUS Alarm in einem Gumpoldskirchner Industriebetrieb alarmiert, eine automatische Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Während der Anfahrt wurde die Feuerwehr  von der Bezirksalarmzentrale Mödling informiert, dass es sich dabei um keine Fehlauslösung sondern um einen tatsächlichen Brandalarm handelt - ein Maschinenbrand in der Tischlerei hatte den Brandalarm ausgelöst. Sofort wurde weitere Mannschaft mittels Sirenenalarmierung in Gumpoldskirchen nachalarmiert und ein Atemschutztrupp rüstete sich bereits während der Anfahrt aus.

Bei der Ankunft der Feuerwehr am Einsatzort war der Maschinenbrand bereits durch die Brandschutzhelfer des Betriebes vor Ort mit den Feuerlöschern gelöscht. Mittels Wärmebildkamera wurde jedoch festgestellt, dass sich der Brand in die Absauganlage ausgebreitet hatte. Unter Atemschutz erfolgte die erste Brandbekämpfung mittels stationärem Pulverlöscher, parallel dazu wurde ein C-Hohlstrahlrohr vorbereitet. Danach wurden die Absaugrohre mittels Trennschleifer geöffnet und mit dem C-Hohlstrahrohr abgelöscht. Nach mehrmaliger Kontrolle sämtlicher Revisionsöffnungen der Absauganlage mittels Wärmebildkamera konnten die 14 Einsatzkräfte und 4 Fahrzeuge der FF Gumpoldskirchen nach rund 1,5 Stunden wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.
Um 13:30 Uhr wurde die Feuerwehr erneut zum selben Einsatzort alarmiert. Obwohl am Vormittag die Sprinkleranlage der Filter und der Lüftungsanlage aktiviert wurde, war es in der Filteranlage der Absauganlage zu einer erneuten Rauchentwicklung gekommen. Sofort nach Ankunft wurde mit der Brandbekämpfung mit einem C-Hohlstrahlrohr unter Atemschutz begonnen. Aufgrund der Lage der Filteranlage am Dach des Gebäudes wurde die Teleskopmastbühne der Feuerwehr Traiskirchen alarmiert. Unter Atemschutz wurde ein Mann mittels hydraulischer Seilwinde zum Absaugturm abgeseilt, um die Löscharbeiten mit einem D-Rohr durchzuführen. Zusätzlich erfolgten Löscharbeiten im unteren Teil des Absaugturmes und im Silo der Absauganlage. Nach rund 2,5 Stunden konnten die 13 Einsatzkräfte und 4 Fahrzeuge der FF Gumpoldskirchen wieder einrücken.

 

 

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