Okt 2016 

LKW bei Verladearbeiten im aufgeweichten Erdreich eingesunken

Bei Verladearbeiten auf einer Baustelle sank ein 11 Tonnen schwerer LKW am 25. Oktober 2016, im aufgeweichten Erdreich, ein. Die Bezirksalarmzentrale alarmierte um 10:25 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Maria Enzersdorf zur technischen Hilfeleistung, In den Schnablern.

Bei der Erkundung des Einsatzleiters konnte festgestellt werden, dass eine Zufahrt mit den Feuerwehrfahrzeugen, aufgrund der verstellten Platzverhältnisse und des tiefen Bodens, nicht möglich sei. Weiters ist die Vorderachse bereits so weit eingesunken, dass der Fahrzeugaufbau am Erdreich aufsitzt.

Die Hinterachse konnte mit der linken Stütze, des angebauten Ladekrans, gerade noch aus dem Schlamm gehoben werden. Um den Lastwagen aus seiner misslichen Lage zu bergen, wurde unter der Stütze ein zusätzlicher Kreuzstoß mit Pölzholz gestapelt. Dadurch konnten die Räder weiter angehoben werden. Danach wurden Holzbretter als Anfahrhilfe unter die Zwillingsbereifung der Hinterachse gelegt.

Unter Zuhilfenahme eines Baggers der Baufirma konnte der LKW schließlich rückwärts aus der Schräglage, auf befestigten Untergrund gezogen werden. Nach rund 90 Minuten war der Einsatz beendet und die sieben ehrenamtlichen Mitglieder konnten mit den zwei Einsatzfahrzeugen wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

 

Text u. Fotos: FF Maria Enzersdorf

 

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