Feb 2015 

Mehrstündiger Feuerwehreinsatz nach Auffahrunfall

Ein Auffahrunfall zweier Lastkraftwagen auf der Wiener Außenringautobahn führte am Vormittag des 5. Februar zu einem mehrstündigen Feuerwehreinsatz.

Nach dem Zusammenstoß der beiden Schwerfahrzeuge in Fahrtrichtung Wien alarmierte die Bezirksalarmzentrale um 6:44 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Gaaden und Sparbach zur Fahrzeugbergung nach Verkehrsunfall.

Am Einsatzort angekommen bot sich den ausgerückten Kräften unter Einsatzleitung von Löschmeister Leopold Knotzer folgende Lage: ein am Pannenstreifen zu liegen gekommener Gefahrgut - Tankwagen, ein ebenfalls mit Gefahrentafel gekennzeichneter verunfallter LKW auf der dritten Fahrspur. Beide Berufskraftfahrer blieben bei dem Unfall unverletzt.

Als Erstmaßnahme wurde durch die Feuerwehr ein Brandschutz mittels tragbaren Feuerlöschern aufgebaut, die Frachtpapiere der beiden Gefahrguttransporter kontrolliert sowie die Ladung überprüft. Dabei konnte festgestellt werden, dass durch den Unfall die Ladung nicht beschädigt wurde, und somit von dieser keine unmittelbare Gefahr ausging.

Zur Bergung eines Unfallfahrzeuges musste das schwere Kranfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Mödling alarmiert werden. Trotz des zu diesem Zeitpunkt herrschenden kilometerlangen Staus gestaltete sich die Fahrt durch die perfekt gebildete Rettungsgasse im zweispurigen Bereich der A21 einfach.

Nach Ankunft des Sonderfahrzeuges des niederösterreichischen Katastrophenhilfsdienstes am Unfallort wurde das auf der dritten Fahrspur zum Stillstand gekommene Fahrzeug für die anschließende Bergung vorbereitet.

Dazu wurde durch die fünfköpfige Kranmannschaft die Kardanwelle gelöst, das Bremssystem des Unfallfahrzeuges mit Druckluft versorgt sowie eine Abschleppvorrichtung am LKW montiert. Besonders die Versorgung der defekten Druckluftbremsanlage gestaltete sich dabei äußerst kompliziert und zeitaufwendig.

Im Anschluss daran konnte der LKW mit Hilfe des Kranfahrzeuges am Pannenstreifen bis zur nächsten Betriebsabfahrt geschleppt werden. Der verunfallte Tankwagen wurde ebenfalls durch die Feuerwehr bis zur Betriebsabfahrt begleitet. Nach etwas mehr als drei Stunden konnte der Einsatz für die 15 Feuerwehrmitglieder und fünf ausgerückten Fahrzeuge beendet werden.

 

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