Dez 2014 

Unterstützung im Bezirk Zwettl, Krems & Horn

UPDATE 7.12.:

Nachdem sich die Wetterverhältnisse im Waldviertel gebessert haben, konnte am Freitag der 200 kVA und am Sonntag der 150 kVA Stromanhänger wieder in den Bezirk Mödling geholt werden. Der 500 kVA Anhänger verbleibt noch bis Dienstag, 9.12. als Sicherheitsreserve vor Ort.

Marcel Hartl, Thomas Jaksch und Harald Czapka

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UPDATE 3.12.:

Seit nunmehr fünf Tagen halten Raureif und Eisregen die Menschen in vielen Teilen des Landes Niederösterreich in Atem. Eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. 2.500 Haushalte sind ohne Strom. In den Bezirken Zwettl und Teilen des Bezirkes Krems wurde der Katastrophenalarm ausgerufen.

Gegen 10 Uhr wurde am 3. Dezember 2014 ein dritter Stromgenerator alarmiert. Der 200 kVA Anhänger der Freiwilligen Feuerwehr Mödling wurde in den Bezirk Horn, in die Gemeinde Meiseldorf in die Katastralgemeinde Stockern beordert.

Wie auch schon in den letzten beiden Tagen, wird der Anhänger vor Ort in Stellung gebracht und von Mitarbeitern des Energieversorgers betreut.

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UPDATE 2.12. 20 Uhr:

Gegen 17 Uhr wurde ein weiterer Stromanhänger des Bezirkes Mödling alarmiert. Der 150 kVA Anhänger der Freiwilligen Feuerwehr Brunn am Gebirge wurde in den Bezirk Krems-Land beordert.

In der Gemeinde Weinzierl am Walde im Ortsteil Himberg wird nun der Stromanhänger durch fünf Einsatzkräfte der Feuerwehr Brunn am Gebirge in Stellung gebracht. Anschließend erfolgt die Heimreise. Die Betreuung übernimmt abermals der Energieversorger.

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UPDATE 2.12. 8:30 Uhr:

Die Anfahrt in den Bezirk Zwettl gestaltete sich gestern äußerst schwierig, da umgestürzte Bäume die Fahrbahn blockierten. Die zwei erfahrenen Feuerwehrmitglieder haben es mit einer Bogensäge geschafft, einen Fahrstreifen trotzdem frei zu bekommen.

Erst um 0:48 Uhr trafen die Mödlinger Feuerwehrmänner im Ortsteil Lichteck (Gemeinde Bärnkopf) gelegen beim Ortsteil Saggraben ein. Nachdem der Stromanhänger in Stellung gebracht wurde, konnte eine Trafostation wieder in Betrieb genommen werden. Um 1:49 Uhr wurde der Anhänger Mitarbeitern der EVN für die weitere Betreuung übergeben. Anschließend rückten die Feuerwehrkräfte ab und kam heute um 6 Uhr wieder in Mödling an.

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Aufgrund der Rauhreifbildung und Vereisung (15 bis 20 cm) in Höhenlagen zwischen 500 – 1.000 m sind im Waldviertel und einzelnen Gebieten südlich der Donau zahlreiche Straßen durch umgestürzte Bäume unpassierbar. Durch beschädigte Stromleitungen sind aktuell laut EVN rund 50 Trafostationen ohne Strom.

Deshalb alarmierte die Landeswarnzentrale am 1. Dezember 2014 um 19 Uhr den 500 kVA Stromanhänger der Freiwilligen Feuerwehr Mödling nach Sallingberg im Bezirk Zwettl.

Zwei Mitglieder der Feuerwehr Mödling sind gerade mit einem Wechselladefahrzeug samt dem neuen Anhänger (Indienststellung am 18. November 2014) ins Krisengebiet unterwegs.

Fotos: FF Brunn am Gebirge

Text: Herbert Wimmer/Pressestelle BFK Mödling

Bildautor: Pressestelle BFK Mödling

 

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