Mai 2014 

SPA 900 in Pischelsdorf (Bez. Bruck an der Leitha) im Einsatz

UPDATE 20.5.:

Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Brunn am Gebirge konnte nach 56 Stunden Dauereinsatz um 6:45 Uhr beendet werden. Insgesamt wurden rund 28 Millionen Liter Wasser zurück in die Fischa gepumpt.

Bis zur Mittagszeit werden die Einsatzkräfte mit den Abbau-, Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten noch beschäftigt sein.

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UPDATE 19.5.:

Nach rund 36 Stunden konnten erste Erfolge erzielt werden. Der Pegelstand im Feld konnte um ca. 10 cm und in der Fischa um ca. 5 cm gesenkt werden.

Um weiterhin einen reibungslosen Einsatz zu gewährleisten, wurde eine Saugkopfkontrolle durchgeführt. Weiters wurden die Aggregate, Pumpen und Kanister mit rund 400 Liter betankt.

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UPDATE 18.5.:

Obwohl seit fast 24 Stunden und 12 Millionen Liter Wasser Dauerpumpen, hat sich der Pegelstand nicht gesenkt! Deshalb wurde neben der SPA 900 und zwei SPA 200 eine weitere SPA 900 alarmiert.

Wichtig bei den Pumparbeiten ist, den Durchlass beim Bahndamm ins Augebiet nicht zu verklausen lassen, da sonst eine Unterschwemmung droht.

Untergebracht sind die Brunner Einsatzkräfte im eigens gebauten Einsatzleitanhänger.

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Über die Landeswarnzentrale wurde am 17. Mai 2014 um 19:08 Uhr die Bezirksalarmzentrale verständigt, die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge mit der SPA 900 zu alarmieren.

Als Einsatzgebiet wurde die Katastralgemeinde Pischelsdorf (Gemeinde Götzendorf, Bezirk Bruck an der Leitha) genannt. Nachdem sämtlich Vorbereitungen abgeschlossen waren, ging es mit vier Fahrzeugen und 18 Mann zur Hilfeleistung.

Gegen 21:15 Uhr trafen die Einsatzkräfte in Neupischelsdorf ein. Nach der Lageerkundung wurde die SPA 900 in Stellung gebracht. Es gilt ein Feld mit einem Wasserstand von rund 1,5 m Höhe abzupumpen, da die Wassermassen eine Wohnsiedlung bedrohen.

Aktuell sind je 3 Saug- und Druckleitungen zu je rund 100 Meter verlegt worden und pumpen ca. 500.000 Liter pro Stunde in die Fischa. Danach rückten bis auf LM Jaksch und OFM Schwarzbauer alle Kräfte wieder ein. Voraussichtlich alle 12 Stunden wird es eine Ablöse geben. Die Einsatzdauer ist zur Zeit nicht bekannt.

Fotos: FF Brunn am Gebirge

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