Nov 2013 

Sprengübung der 14. Bereitschaft

Ein Erdbeben hat schwere Verwüstungen angerichtet. Die Sprengdienstgruppe 14 wird in das Erdbebengebiet entsandt um mittels Rette- und Bergesprengungen verschüttete Personen retten zu können. Dies war das Ausgangsszenario einer Übung am Samstag, den 30. November 2013 am Firmengelände der ehemaligen Perlmoser-Zementwerke AG in Kaltenleutgeben.

Die Abbruchobjekte boten aufgrund der vorhandenen Stahlbetonteile eine Vielzahl und vor allem äußerst realitätsnahe Übungsbedingungen.

Unter dem Kommando von Sprenggruppenkommandant OBI Ing. Franz Sittner und SprenggruppenkommandantStv. EOBI Erwin Brunner konnten die 10 Sprengbefugten und 3 Sprenggehilfen an drei Stahlbetondecken Durchbrüche sprengen.

Dabei hatten die teilnehmenden Sprengbefugten genügend Gelegenheit den Einsatz von Sprengstoff mit äußerstem Fingerspitzengefühl zu trainieren.

Es wurden alle Durchbrüche mit Hilfe der Rette- und Bergesprengtechnik geschaffen, ohne allfällig dahinter befindliche Personen zu gefährden.

Die Durchbrüche sind als Rettungszugänge im Falle eingeschlossener Personen zu verstehen. Diese Technik kann bei Einsätzen zum Tragen kommen, bei denen durch keine anderen Verfahren Zugänge geschaffen werden können, oder dies nicht in einem angemessenen Zeitraum möglich ist!

Unter den Übungsbeobachtern befanden sich der Bürgermeister der Marktgemeinde Kaltenleutgeben Ing. Josef Graf, der Kommandant Sprengdienst des NÖLFV HBI Roland Kormesser und der Kdt. der 14 KHD-Bereitschaft HBI Kurt Raitmar.

Gelungene Präzisionsarbeit:

Für die Sprengdienstgruppe 14 bot sich mit der Sprengübung die Gelegenheit, praktisch an einem Objekt zu üben, um für ähnliche Einsätze im Katastrophenfall bereit zu sein.

Sollten Bauteile durch Sturm, Einsturz oder Erdbeben Personen gefährden, stehen die Sprengbefugten mit ihrem Know-how bereit um Eingeschlossene durch gezielte Sprengtechnik zu befreien.

Text und Fotos: Sprenggruppe 14

Bildautor: Spreng 14

 

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